Teneriffa – Die Pyramiden der Insel
Im Südosten von Teneriffa, etwa 24 km von Santa Cruz entfernt, findest du eines der Geheimnisse dieser wundervollen Insel: die Pyramiden von Guimar.
Vor diesen geheimnisvollen Gebäuden müssen all jene, die denken, dass Teneriffa nur Strände, Sonne, Meer und Nachtleben bietet, umdenken: Diese imposanten Bauwerke sind selbst für die erfahrensten Forscher ein echtes Rätsel.

Die Pyramiden, die gestaffelt und in sechs Stück sind, sind astronomisch ausgerichtet, um während der Sommer- und Wintersonnenwenden einen Schattenkegel zu werfen. Sie wurden aus bearbeiteten Lavasteinen gebaut und sehen ähnlich aus wie die, die man in Ägypten, Mesopotamien und vor allem in Lateinamerika findet.
Der Pyramidenpark von Teneriffa
Egal woher die Pyramiden stammen, es steht fest, dass sie wirklich faszinierende Bauwerke sind. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, vor allem, weil sie jetzt in einem ethnografischen Park liegen.
Der Park ist nicht nur die archäologische Stätte der Pyramiden, sondern hat auch ein Museum, einen Navigationsraum, ein Auditorium, ein Restaurant und eine Bar. Im Museum findest du spannende Zeugnisse der Verbindungen zwischen Amerika und Europa vor Kolumbus. Im Auditorium werden 15-minütige Filme gezeigt, die die Theorien von Heyerdahl veranschaulichen.
Wie du den Park besuchst
Wenn du den ethnografischen Park besuchen möchtest, hast du zwei Ticketarten:
- Standard. Beinhaltet die Bereiche: Museum der Pyramide von Guimar, Dokumentarfilm, Expeditionsraum, nachhaltiger Garten, Outdoor-Routen einschließlich der Pyramiden und des botanischen Gartens, der in vier Themenbereiche unterteilt ist.
- Premium. Beinhaltet alle Aktivitäten des Standard-Tickets plus den giftigen Garten und die Ausstellungen „Polynesien kolonisieren“ und „Rapa Nui, extreme Überlebenskunst“.
Der Park hat täglich von 9:30 bis 18:00 Uhr geöffnet.